Aktueller Stand zum Siegel „Kinder- und jugendfreundliche Kommune“ in Potsdam

 

Siegelverfahren „Kinderfreundliche Kommune“

Hier seht ihr den aktuellen Stand der Stadt Potsdam im Siegelverfahren: 

Allgemeine Infos zum Verfahren findet ihr hier

Hier ist der Link zum Aktionsplan, welcher mit 58 unterschiedlichen Maßnahmen zu mehr Kinder- und Jugendfreundlichkeit in der Stadt Potsdam beitragen soll, um somit den UN-Kinderrechten besser gerecht zu werden: www.potsdam.de/aktionsplan

Und hier der Aktionsplan für Kinder und Jugendliche im Überblick: Aktionsplan_einfach 

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19. Oktober 2017 

Potsdam bekommt das Siegel „Kinderfreundliche Kommune“

 

Am 19. Oktober 2017 war es nun endlich soweit: Die Landeshauptstadt Potsdam bekam vom Verein „Kinderfreundliche Kommunen“ das Siegel verliehen!

2015 hat sich die Landeshauptstadt um die Teilnahme am Vorhaben  beworben. In zwei Jahren wurde ein sehr umfangreicher und anspruchsvoller Aktionsplan mit insgesamt 58 Maßnahmen für mehr Kinder- und Jugendfreundlichkeit entwickelt und am 5. Juli 2017 durch die Stadtverordneten beschlossen.

Damit hat sich Potsdam das Ziel gesetzt, die UN-Kinderrechtskonvention in der Stadt umzusetzen. 

Bei der Verleihung im Treffpunkt Freizeit waren u.a. der Sozialbeigeordnete von Potsdam Mike Schubert, der Staatssekretär vom Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend (BMFSFJ) Dr. Ralf Kleindiek, die Bundestagsabgeordneten Dr. Manja Schüle (SPD) und Norbert Müller (Die Linke), Stadtverordnete und Verwaltungsmitarbeitende aus Potsdam, Vertreter*innen vom Verein „Kinderfreundliche Kommunen“ und freier Träger aus Potsdam sowie stellvertretend einige Kinder und Jugendliche anwesend. 

Zwischen den Reden lockerten die „breakLife PDM & Kidz mit Style“  mit ihrer Breakdance Einlage und die AKI Kids mit dem Kinderrechte-Lied „Frei sein“ das Programm auf.

Wir bedanken uns ganz herzlich bei allen Mitwirkenden und Unterstützer*innen der letzten zwei Jahre bei der Umsetzung des Vorhabens, insbesondere bei der Erstellung des Aktionsplanes sowie bei der Vorbereitung und heute am Tag der Veranstaltung! 

Nun heißt es in den nächsten drei Jahren die Ziele und Maßnahmen aus dem Aktionsplan auch umzusetzen! Dabei wünschen wir allen Beteiligten viel Kraft, Motivation, Engagement und Erfolg! 

Hier ein paar Pressestimmen von der LH Potsdam, Unicef und vom Verein „Kinderfreundliche Kommunen“

 

 

 

 

 

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12.Oktober 2017    

Internationaler Fachaustausch mit China

Am 12.10.2017 hatten wir Besuch von einer chinesischen Delegation, u.a. aus den Bereichen der Verwaltung, Sozialarbeit, Architektur, Forschung und Lehramt, welche auch in den Prozess „Child and Youth Friendly Communities“ involviert sind. Wir stellten unsere Arbeit der Kinder-und Jugendbeteiligung in Potsdam vor und es gab einen regen Informationsaustausch zwischen beiden Ländern.

感謝那 😉

 

 

 

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12. Juli 2017

Am 10. und 11. Juli 2017 war die Stadt Potsdam durch die Jugendhilfeplanerin Frau Ukrow und einer Mitarbeiterin vom KiJu-Büro Frau Neels beim Treffen der “Kinderfreundlichen Kommunen” in Hanau dabei. Schwerpunkte waren die Entwicklung eines Workshopmoduls zur “Verankerung von Kinderrechten im Verwaltungshandeln”, Methoden der politischen Bildung und Strategien für die Öffentlichkeitsarbeit der Siegelkommunen. Außerdem war Platz für kollegialen Austausch zu Durchführungskonzepten von einzelnen Beteiligungsvorhaben, z. B. Spielplatzplanungen.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

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05. Juli 2017

Aktionsplan „Kinderfreundliche Kommune“ beschlossen!

ENDLICH! Am 05.07.2017 beschloss die Stadtverordnetenversammlung den AKTIONSPLAN „Kinder- und jugendfreundliche Kommune“ mit zahlreichen Maßnahmen für noch mehr Kinder- und Jugendfreundlichkeit in Potsdam. Darin geht es z. B. um verbindliche Regelungen für Beteiligung, einen eigenen Kinder- und Jugendetat und um eine/n Kinderbeauftragte/r. Wir sind gespannt und freuen uns, welche Veränderungen sich in den nächsten 3 Jahren durch den Aktionsplan ergeben werden! 

Den beschlossenen Aktionsplan könnt ihr hier einsehen. 

Über den Verlauf des Beschlusses in der Stadtverordnetenversammlung (17/SVV/0386) könnt ihr euch hier informieren. 

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03. Juli 2017

Fachaustausch „Kinderrechte im Verwaltungshandeln – Ziele, Aufgaben und Rollenverständnis von Kinder- und Jugendinteressenvertretungen“

Am 29. und 30.06.2017 trafen sich auf Einladung des Jugendamtes und des KiJu-Büros / SJR einige Vertreter*innen der im Siegelverfahren „Kinderfreundliche Kommune“ beteiligten Städte zu einem Fachaustausch zum Thema „Kinderrechte im Verwaltungshandeln – Ziele, Aufgaben und Rollenverständnis von Kinder- und Jugendinteressenvertretungen“ im Haus der Jugend in Potsdam. Mit dabei waren das Kinder- und Jugendbüro sowie die Kinderbeauftragte aus Wolfsburg, Mitstreiterinnen in Sachen Kinder- und Jugendbeteiligung und Interessenvertretung aus Köln, Senftenberg und Remchingen (Baden Württemberg). Mit wertvollen Praxiserfahrungen wurden wir vom Kinderbeauftragten aus Halle (Saale) Mirko Petrick unterstützt. Im Mittelpunkt der zwei Tage stand die Umsetzung der „Qualitätsstandards für kommunale Kinderinteressenvertretung“ mit den Strukturelementen

  1. Kinderbeautragte/r
  2. Interessenvertretung von jungen Menschen
  3. Anlaufstelle für Kinder und Jugendliche und
  4. Ombudsstelle

in den einzelnen Kommunen.

Das Protokoll mit allen Ergebnissen des Fachaustauschs findet ihr hier: Protokoll_FA_Siegel_Pdm

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03. Mai 2017

Der Aktionsplan wurde am 03.05.2017 in der Stadtverordnetenversammlung behandelt und von dort in die Fachausschüsse (Jugendhilfe, Finanzen, Stadtentwicklung, Bauen und Verkehr, Bildung und Sport sowie in den Hauptausschuss) verwiesen. Diese werden sich in den nächsten Monaten mit dem Aktionsplan beschäftigen.

Zudem wird ein Fachaustausch zwischen den teilnehmenden Kommunen (z. B. Senftenberg, Wolfsburg, Remchingen und Köln) am 29. und 30.06.2017 zu dem Schwerpunktthema „Kinderrechte im Verwaltungshandeln – Ziele, Aufgaben und Rollenverständnis von Kinder- und Jugendinteressenvertretungen“ in Potsdam im Haus der Jugend stattfinden.

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September 2016

Erstellung des Aktionsplanes

Noch bis September werden aktuell ca. 30 Maßnahmen für den Aktionsplan mit den unterschiedlichsten Verwaltungsbereichen und kommunalen Unternehmen abgestimmt. Hier geht es beispielsweise um Themen wie die Öffnung von Schulhöfen am Nachmittag, mehr Beteiligung beim Schulwegesicherungskonzept, die Einrichtung eines Kinder- und Jugendetats und eine bessere strukturelle Verankerung von Beteiligung z.B. mit einer Beteiligungssatzung. Im Juli hat sich die Steuerungsgruppe für den Prozess gegründet. Der Aktionsplan mit seinen konkreten Maßnahmen für ein kinder- und jugendfreundlicheres Potsdam soll im Herbst der Stadtverordnetenversammlung vorgestellt werden.

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21. Dezember 2015

KiJu_KiRe_TafelErste Rückmeldung der Sachverständigen zum Stand in Potsdam
Nach der Analyse des umfangreichen Fragebogens an die Stadtverwaltung Potsdam sowie der Kinder- und Jugendbeteiligungen (Fragebögen, Workshops) fand am 15.12.2015 ein Treffen mit den Sachverständigen und Mitarbeiter_innen des Vereins Kinderfreundliche Kommune statt. Der aktuelle Stand in Sachen Umsetzung der UN-Kinderrechte in Potsdam wurde ausgewertet. Die Expert_innenkommission (Oggi Enderlein, Jugendpsychologin und Begründerin der „Initiative Große Kinder“; Prof. Dr.-Ing. Angela Million, Stadtplanerin, TU Berlin, Institut für Stadt- und Regionalplanung; Prof. Dr. Roland Roth, DESI Institut für Demokratische Entwicklung und Soziale Integration Berlin; Petra Eggebrecht, Lehrerin im Ruhestand) gab erste Empfehlungen, wie Potsdam noch kinder- und jugendfreundlicher werden kann. Dabei wurden z.B. ein Jugendbeteiligungsgremium, Jugendbudget und die Öffnung von Schulhöfen am Nachmittag thematisiert.
Frau Dr. Brückner vom Verein Kinderfreundliche Kommune versicherte, dass Potsdam bereits auf einem sehr hohen Niveau beginnen würde. Das hielt den Jugendamtsleiter Herr Tölke nicht davon ab, seine Tatkraft zum Ausdruck zu bringen: „Wir wollen da nicht kneifen, wir wollen Potsdam familien- und kinderfreundlicher machen! Wir müssen eine Kultur des Hinsehens und des Zuhörens schaffen. Kinderschutz ist eine Querschnittsaufgabe für die gesamte Verwaltung!“
Nun erwartet die Stadt Potsdam die Empfehlungen des Vereins auf dessen Grundlage der Aktionsplan für die Stadt  mit konkreten Maßnahmen zur Kinder- und Jugendfreundlichkeit verfasst und durch die Stadtverordneten beschlossen werden soll. Eine Steuerungsrunde der Stadtverwaltung soll den Prozess begleiten.

Du willst dabei sein und den Erwachsenen auf die Finger schauen, wenn es darum geht, eure Ideen umzusetzen? Dann melde dich unter:  Telefon: 03 31 / 58 13 208, mail: info(at)kijubuero-potsdam.de

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