Statement des SJR zur eigenen Wertehaltung in der täglichen Arbeit

Der Stadtjugendring Potsdam e.V. (SJR) befürwortet Artikulationen des politischen Engagements von Kindern, Jugendlichen und jungen Erwachsenen. Der SJR distanziert sich von menschenverachtenden Einstellungen und tritt stattdessen für ein gelingendes Miteinander und den Abbau von Benachteiligungen ein. Der SJR steht für eine Demokratie, in der Menschen unabhängig ihrer Persönlichkeitsmerkmale eigene Potentiale entfalten und im Sinne eines friedlichen Zusammenlebens handeln, ein. Der SJR vermittelt diese Werte an junge Menschen, um diese bei der Entwicklung eines politischen Selbstverständnisses zu unterstützen. Junge Menschen sind als ein Teil der Gesellschaft politisch, zu jeder Zeit. Sie denken und handeln politisch: Sie setzen sich mit ihren Themen und Haltungen auseinander und handeln diese in demokratischen Prozessen aus. Hierzu leistet der SJR pädagogische und fachliche Begleitung. Der SJR unterstützt zudem seine Mitgliedsverbände sowie Jugendliche und Kinder in ihren kommunalen politischen Anliegen durch altersgemäße Beteiligungsformate.

Der SJR bietet Kindern und Jugendlichen im außerschulischen Rahmen die Möglichkeit, ihre Fähigkeiten zur Selbstorganisation, Beteiligung und Meinungsäußerung zu entfalten. Um dieser Aufgabe gerecht zu werden, freuen wir uns über alle Akteur*innen, die an einer inhaltlichen Zusammenarbeit interessiert sind.
Zum Selbstverständnis des SJR gehört die grundsätzliche gegenseitige Achtung aller Menschen, unabhängig von ihrer Herkunft, ihres Geschlechts, ihrer sexuellen Orientierung und Identität sowie ihren politischen und religiösen Anschauungen. Der SJR informiert parteiunabhängig und tritt menschenfeindlichen Haltungen entgegen.

Der SJR handelt damit nach den rechtlichen Grundsätzen des Allgemeinen Gleichbehandlungsgesetz (AGG)*. Wir begrüßen menschenfreundliche Aussagen von Politiker*innen, menschenfreundliche Inhalte von Parteiprogrammen sowie eine kritische Auseinandersetzung mit Vorurteilen.

All jene, die diese Werte vertreten, schließen wir in unseren Handlungsradius ein. Mit Akteur*innen, deren Selbstverständnis dem widersprechen, möchten wir nicht zusammenarbeiten.

*Allgemeines Gleichbehandlungsgesetz

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