Entstehung

Datum   Aktion/Bemerkung
     
Mai 1990   Haus der Jugend in der Berliner Straße (ehemals Haus der Bezirksleitung der FDJ) wird den Jugendverbänden lt. Vereinbarung des Runden Tisches zur Verfügung gestellt (durch VEB Gebäudewirtschaft).
1993   Fraktionen der SVV sprechen sich für ein Haus der Jugend aus.
01.03.1995   Erklärung der SVV: Bekenntnis zum HdJ am Standort Berliner Straße.
April 1995   Jugendamtsleiter Jann Jakobs bittet die Nutzer des Hauses um Erarbeitung einer Konzeption zur weiteren Funktion des HdJ (24 Nutzer).
Januar 1996   Das neue Nutzungskonzept wird vorgestellt.
März 1996   Junge Union schlägt Umzug in den Treffpunkt Freizeit vor; Finanzbeigeordneter Bosse sagt, ein Verkauf der Berliner Straße stehe nicht zur Diskussion.
Oktober 1996   B. Reichenbach (Leiter Jugendförderung): „Keine Gefahr, dass das Haus geräumt wird“.
1997   Stadtjugendring verhandelt erstmals mit dem Deutschen Jugendherbergswerk (DJH) über eine Jugendherberge in Potsdam, möglicher Standort in der Zeppelinstraße.
Januar 1997   Liegenschaftsamt übernimmt die Verwaltung des Hauses in der Berliner Straße 49, dadurch höhere Mieten für die Nutzer.
Mitte 1997   Baupolizeiliches Verbot von Veranstaltungen mit mehr als 20 Personen.
August 1997   Neue Mietverträge werden mit den Nutzern des HdJ geschlossen.
September 1997   Liegenschaftsamt kündigt den Verkauf des Hauses an.
29.11.1997   Im Jugendhilfeausschuss wird bekannt gegeben, dass ein Käufer für das HdJ gefunden wurde, bestehende Mietverträge von den Verbänden sollen beibehalten werden.
03.12.1997   Derzeit sind 22 Verbände unter einem Dach vereint, dennoch soll das HdJ durch das Liegenschaftsamt verkauft werden.
Dezember 1997   Nutzer fordern Erhaltung des HdJ in der Berliner Straße oder an anderer geeigneter Stelle in der Innenstadt.
September 1998   Vorgeschlagener Umzug in die Kita II am Stern wird durch die Nutzer abgelehnt.
Dezember 1998   Vorschlag der SPD zur Zusammenlegung Treffpunkt Freizeit und HdJ im Staudenhof wird vom SJR geprüft.
24.02 1999   Die Liegenschaft in der Schulstraße wird erstmals als möglicher Standort erwähnt.
06.08.1999   OB Platzeck sichert den Nutzern den Erhalt des Hauses zu und bietet zur dauerhaften Nutzung die leerstehende Schule 17 in der Schulstraße an, Verbände nehmen Angebot an.
1999/2000   Erarbeitung eines neuen Konzeptes für die Liegenschaft Schulstraße im Auftrag des Jugendamtes.
04.04.2000   HdJ soll mit im Treffpunkt Freizeit untergebracht werden, Nutzung der Liegenschaft Schulstraße ist gefährdet, der SJR protestiert.
05.04.2000   Demonstration im Stadthaus gegen Umzug des HdJ in den Treffpunkt Freizeit, HdJ in der Berliner Straße soll erst dann verkauft werden, wenn der Umzug in die Schulstraße sicher ist.
12.04.2000   SVV stimmt dem Verkauf der Berliner Straße zu – unter der Bedingung das für das HdJ eine entsprechende Alternative gefunden wird.
19.04.2000   Umzug des HdJ in die Schulstraße bleibt weiter ungewiss, da noch kein geeignetes Finanzierungskonzept vorliegt. Zusammenlegung mit Treffpunkt Freizeit ist weiterhin im Gespräch.
01.07.2000   Jakobs erklärt: Treffpunkt Freizeit soll geschlossen und evtl. abgerissen werden, da die Sanierung zu teuer werden würde, HdJ soll nach geplantem Umbau in die Schulstraße einziehen.
02.08.2000   Änderungen der Konzeption Schulstraße: Bei Schließung des Treffpunkt Freizeit sollen Arbeits- und Sportgruppen sowie einige Jugendverbände, die bisher im Treffpunkt Freizeit ansässig waren, zusätzlich in der Schulstraße untergebracht werden.
30.08. 2000   Änderungskündigungen für die Berliner Straße werden durch das Liegenschaftsamt ausgesprochen. Der Standort Lindenstraße wird als Ausweichquartier angeboten. Die Nutzer stimmen dem Verfahren unter der Voraussetzung zu, dass der Umzug in die Schulstraße von der SVV beschlossen wird.
04.10.2000   Beschluß der SVV: Umzug von Treffpunkt Freizeit und HdJ in die Schulstraße für 3,9 Millionen Mark.
Dezember 2000   Treffpunkt Freizeit am Neuen Garten wird gerettet, damit ist der Standort in der Schulstraße als Gemeinschaftsprojekt massiv gefährdet.
Dezember 2000   SJR sucht nach einer Lösungsvariante für den Standort Schulstraße, die 3,9 Millionen Mark gehen jetzt in die Finanzierung des Treffpunkt Freizeit.
26.01.2001   SJR vereinbart mit dem DJH ein gemeinsames Projekt, indem die Jugendherberge gemeinsam mit dem HdJ in der Schulstraße untergebracht werden soll.
22.02.2001   Landesjugendring spricht sich für eine Jugendherberge in Potsdam aus: Potsdam ist derzeit die einzige Landeshauptstadt ohne Jugendherberge.
08.03.2001   Stadtverordnete votieren für eine Kombination aus Jugendherberge und HdJ in der SVV.
06.07.2001   1. Hoffest in der Schulstraße; Informationsveranstaltung für die Anwohner.
07.07.2001   Finanzierung für die Jugendherberge im HdJ bleibt durch die Stadt weiter offen.
27.10.2001   Stadtverwaltung plant Eigenanteil in Höhe von 400.000 DM für das HdJ in den Haushaltsetat ein.
Januar 2002   Vorübergehender Umzug der 15 Jugendverbände in die Lindenstraße 28/29.
03.05.2002   SVV stimmt dem Abschluss eines Nutzungsvertrages über 30 Jahre kostenlose Nutzung durch das DJH zu.
20.12.2002   Steffen Reiche und Jann Jakobs übergeben Zuwendungsbescheid von Land und Bund an das DJH.
08.03.2003   Hoffest in der Schulstraße anlässlich des Baubeginns der Jugendherberge. Steffen Reiche und Jann Jakobs reißen mit dem Bagger als „obligatorischen“ Spatenstich das Hofgebäude der früheren Lindenhofgrundschule ein.
Mai 2003   Zeitungsente: CDU Landtagsabgeordneter Ehler behauptete fälschlicherweise durch einen Zahlendreher, dass ein Bett im Hotel Adlon billiger sei, als in der Potsdamer Jugendherberge. Die Nachricht sorgte ein paar Tage für heftige Kritik am Bau der Jugendherberge.
16.08.2003   Zwischenbilanz auf der Baustelle: Bauarbeiten an der Jugendherberge und dem HdJ liegen voll im Zeit- und Kostenplan.
12.12.2003   Richtfest des Gemeinschaftsprojektes Jugendherberge Potsdam – Haus der Jugend.
27.02.2004   Die Jugendherberge ist zur Eröffnung im September bereits voll ausgebucht.
08.09.2004   Große Eröffnungsfeier des HdJ und der Jugendherberge. Anläßlich der Eröffnung wurden Jugendliche aus den Potsdamer Partnerstädten nach Potsdam eingeladen.