Partizipation bedeutet eigentlich was?

Infos zur Partizipation

 

 

Kinderforum-2012-abstimmen.noch kleiner“Sag es mir und ich werde es vergessen.
Zeig es mir und ich werde mich erinnern.
Beteilige mich und ich werde verstehen.”
(Lao Tse)

 

 

 

Mal ganz wissenschaftlich ausgedrückt: Partizipation bedeutet Teilhabe und bezeichnet die aktive Beteiligung von Bürger und Bürgerinnen bei der Erledigung der gemeinsamen (politischen) Angelegenheiten sowie die Teilhabe an politischen Willensbildungsprozessen (z.B. Wahlen) und/oder an Verwaltungsentscheidungen. (Quelle: Bundeszentrale für politische Bildung)

Qualitätskriterien für Beteiligung:
(die mit den Projekten erfüllt und umgesetzt werden sollten, insbesondere im Rahmen von Planungsbeteiligungen sowie von Patenschaften zwischen Kindern bzw. Jugendlichen und der Kommune)

  • Dialog-/ Kooperationsbereitschaft
  • zeitnahe Rückmeldung von Anfragen, Informationsbereitschaft
  • Gewährleistung verlässlicher Ansprechpartner_innen
  • Realisieren von Handlungsspielräumen durch garantierten Entscheidungsrahmen
  • ganzheitliche Beteiligung (frühzeitig und weitreichend: Akzeptanz der „Fachkompetenz“ von Kindern und Jugendlichen)
  • Verbindlichkeit von Zusagen/ Ernstcharakter
  • Überparteilichkeit
  • finanzielle Ressourcen
  • Transparenz
  • Öffentlichkeit
  • Integration/Offenheit für alle
  • Begleitung durch Erwachsene (insbesondere bei Kindern)
  • alters- und zielgruppengerechte Methoden
  • Dokumentation
  • Evaluation/ Feedback

 

Wem nutzt jetzt eigentlich die Partizipation?

Die Beteiligung junger Menschen zu fördern bringt nicht nur Kindern und Jugendlichen selbst etwas, sondern kommt auch dem gesellschaftlichen Leben, z. B. in einem Stadtteil, und darüber hinaus dem kommunalen demokratischen System einer (von Globalisierungs- und Individualisierungsprozessen geprägten) Gesellschaft zugute. ...