Aktionsplan Kinder- und Jugendfreundliche Kommune Potsdam 2025-2028
Die Stadt Potsdam hat am 19.02.2026 zum zweiten mal das Siegel „Kinderfreundliche Kommune“ erhalten. Sie setzt damit ein deutliches Zeichen für die Verankerung der Kinderrechte auf kommunaler Ebene. Mit der Verlängerung des Siegel würdigt der Verein Kinderfreundliche Kommunen e.V. den neuen Aktionsplan „Kinder- und jugendfreundliche Kommune Potsdam 2025-2028“, mit dem Potsdam die Beteiligung von Kindern und Jugendlichen sowie die Berücksichtigung ihrer Interessen systematisch in Verwaltung, Politik und Stadtgesellschaft weiter stärkt.
Damit die Stadt noch kinder- und jugendfreundlicher wird und die Kinderrechte noch besser umgesetzt werden, müssen nun weitere Aufgaben erledigt werden. Diese Maßnahmen sind im neuen Aktionsplan zusammengefasst, den es auch in der kinder- und jugendfreundlichen Variante gibt. Hier geht´s zum Aktionsplan
Der Aktionsplan umfasst viele Maßnahmen. Zwei Beispiele zeigen, wie Kinderrechte in Potsdam konkret umgesetzt werden sollen:
Stärkung der Beteiligung von Kindern und Jugendlichen: Beteiligungsformate zu Planungen im Schul- und Freizeitbereich, auf Freiflächen, in Stadtteilen und generell bei städtischen Planungsprozessen werden stärker standardisiert. Selbstvertretungen von Kindern und Jugendlichen werden ausgebaut, um frühzeitig und wirksam die Interessen und Bedarfe einzubinden.
Kinderfreundliche Stadtentwicklung: Bei Grünflächen- und Verkehrsflächenprojekten wird die Perspektive von Kindern und Jugendlichen verbindlich berücksichtigt – für sichere Wege, mehr Aufenthaltsqualität und eine selbstständige Mobilität.
Der Verein Kinderfreundliche Kommunen e.V., getragen von UNICEF Deutschland und dem Deutschen Kinderhilfswerk, begleitet Potsdam weiterhin fachlich bei der Umsetzung des Aktionsplans. Bundesweit engagieren sich inzwischen mehr als 60 Kommunen im Programm, das auf der internationalen Child Friendly Cities Initiative von UNICEF basiert.
Das KiJu-Büro unterstützt seit 2015 den Prozess.
Ansprechpartnerin für das Thema ist die Beauftragte für Kinder- und Jugendinteressen Stefanie Buhr, Kontakt Stefanie.Buhr@rathaus.potsdam.de