1. Aktuelles aus dem Stadtjugendring Potsdam e.V. & Kinder- und Jugendbüro Potsdam
Tschüss - die Ostsee ruft!
Auch auf diesem Weg möchte ich mich verabschieden: Zum 28.02. verlasse ich das Kinder- und Jugendbüro, den Stadtjugendring Potsdam und auch die Potsdamer Jugendarbeit.
Über 4 Jahre war ich beim SJR, habe viel gelernt, ausprobiert, diskutiert, angepackt – und nehme Erfahrung und Erinnerungen mit.
Ganz weg bin ich aber nicht, denn der Arbeit der Jugendringe bleibe ich erhalten. Für mich geht es zum Rostocker Stadtjugendring e.V., wo ich ab März meine neue Stelle als Jugendkoordinatorin beginne. Ich freue mich, auch weiterhin gemeinsam mit Jugendlichen, Kindern, anderen Fachkräften zu lernen und zu wirken und dabei (hoffentlich mit der nötigen Ausdauer) die Beteiligung von Kindern und Jugendlichen auf verschiedensten Ebenen ernsthaft und nachhaltig ins Bewusstsein zu bringen und strukturell sicher zu verankern. Und ja – ein bisschen Pathos muss auch: Ohne Empathie, eine stabile Haltung und den Mut, Spielräume zu suchen und diese auch zu nutzen, wird das nichts. Diesen Mut und Solidarität untereinander wünsche ich uns allen!
Ich freue mich, in Rostock von euch zu hören und werde auch weiterhin mal zu Veranstaltungen oder Heimspielen von 03 in Potsdam anzutreffen sein! :)
Danke für die gemeinsame Zeit!
Seid lieb zueinander und bleibt hart in der Sache.
Tschüss!
Nadja Tietz
35 Jahre Stadtjugendring Potsdam e.V.
2026 feiern wir einen ganz besonderen Meilenstein: 35 Jahre Jugendverbandsarbeit! Seit 1991 setzt sich der Stadtjugendring Potsdam e.V. leidenschaftlich dafür ein, die Stimmen und Interessen von Kindern und Jugendlichen in unserer Stadt sichtbar zu machen und zu stärken – sei es durch politische Interessenvertretung, Projekte zur Beteiligung junger Menschen oder zahlreiche Aktionen und Netzwerke für ein aktives Engagement junger Leute. Merkt euch den 01.09.2026 vor! An diesem Tag feiern wir unser 35. Jubiläum mit einer besonderen Veranstaltung. Eine Einladung mit allen Infos folgt bald – seid gespannt!
Content-Creation-Day
Wir laden zum Content-Creation-Day für unseren gemeinsamen TikTok-Account (@branden.boring) ein. Das wird nicht nur unser erstes Treffen in 2026, sondern auch der erste offene Content-Creation-Day für Interessierte aus unseren Mitgliedsorganisationen. Wir wollen mit euch an @branden.boring weiter arbeiten – kreativ, ehrlich und mit Spaß!
- Wann? Mittwoch, 18. Februar 2026
- Uhrzeit: 10:00–16:00 Uhr
- Wo? JuCa Oranienburg - Bernauer Str. 61, 16515 Oranienburg
- Wer? Alle, die beim TikTok-Projekt @branden.boring mitwirken wollen
- Wie? Formlose Anmeldung über Chris per Mail an koordination@jugendringe-brandenburg.de
- Was euch erwartet?
- Einblicke in unseren TikTok-Account
- Austausch zu ersten TikTok-Ideen und Probevideos
- Raum für Fragen, Inspiration & Kreativität
- Gemeinsame Content-Produktion vor Ort (Planung, Filmen & Schneiden)Damit wir direkt loslegen können: Schaut euch TikTok an & bringt gern eigene Ideen/Themen mit
17.02.2026 Netzwerktreffen Bündnis Potenzial FUER Potsdam
Nach längerer Zeit lädt das Netzwerk potenzialfuerpotsdam.de wieder ein, um mitzudenken und gemeinsam Aktionen für 2026 zu planen, die die Sparplänen der Landeshauptstadt im Jugendhilfe, Kultur- und Sozialbereich verhindern. Der Haushalt für 2026 ist noch nicht beschlossen. Die Verwaltung hat eine “Konsolidierungsliste” vorgelegt, der zufolge viele soziale und Jugendhilfe-Angebote gestrichen werden. Umso wichtiger ist es, jetzt aktiv zu werden. Das Treffen ist offen für alle Interessierten.
17.02.2026 17:30 Uhr @Haus der Jugend (Schulstr. 9) - kommt alle!
Aktionstage „Zusammen für Demokratie“ rund um den 23.05.2026
Das Bündnis „Zusammen für Demokratie“ zum Tag des Grundgesetzes zu bundesweiten Aktionstagen ein. Es steht für eine vielfältige, freie und offene Gesellschaft und setzt sich solidarisch gegen die Angriffe der extremen Rechten ein. Alle Infos: zusammen-fuer-demokratie.de
Kinder- und Jugendbudget Potsdam 2026
Das Kinder- und Jugendbudget Potsdam geht in die nächste Runde. Für das gesamte Jahr 2026 stehen 30.000 € für Projekte von jungen Menschen zur Verfügung. Bis zu 1.500 € können Kinder und Jugendliche beantragen, um ihre Ideen selbst umzusetzen. Ob Veranstaltungen, Workshops, Feste, Konzerte oder konkrete bauliche Maßnahmen - vieles ist möglich! Wichtig ist nur, dass Kinder und Jugendliche von der Idee bis zur Umsetzung selbst mitgestalten und das Projekt öffentlich zugänglich ist. Eure Anträge könnt ihr jederzeit stellen. Also: Ideen sammeln, weitersagen & mitmachen! Gerne beraten wir euch dazu. Alle Infos HIER.
Jugendinnovationspreis
Für den Jugendinnovationspreis (JiP) der Stadt Potsdam für das Jahr 2025 können sich Projekte noch bis zum 09.02.2026 bewerben. Gesucht werden kreative und innovative Ideen, die Kindern und Jugendlichen in Potsdam zugutekommen – ob aus Freizeit-, Sport- oder Kultureinrichtungen, Schulen, Kitas, Horten oder Projekten. Alle Infos HIER.
Verleih Kinderrechtekoffer
Unser Kinderrechte-Koffer enthält verschiedene kindgerechte, interaktive Methoden und Spiele für Kinder ab 8 Jahren, um sie mit Unterstützung von Pädagog*innen spielerisch mit den wichtigsten UN-Kinderrechten vertraut zu machen. Der Koffer kann von Fachkräften aus Kinder- und Jugendeinrichtungen, Schulen, Horteinrichtungen und weiteren Interessierten aus Potsdam kostenfrei bei uns ausgeliehen werden. Anfragen ans KiJu-Büro per E-Mail an info@kijubuero-potsdam.de oder per Telefon 0331 – 58 13 208. Mehr Infos zum Inhalt des Kinderrechte-Koffers gibt es HIER.
2. Aktuelles von unseren Mitgliedern
2.1 Chill out e.V.
Veranstaltungsreihe "Dein Kiez, dein Kino!"
Wir sind dabei!...Bei der Veranstaltungsreihe des Thalia Kino Potsdam "Dein Kiez, dein Kino!" vom 02.02.-06.02. (https://www.thalia-potsdam.de/einmalig/kiezkino/)
Am 05.02. wird dort der Film "Christiane F. - Wir Kinder vom Bahnhof Zoo" gezeigt und wir werden mit einem Infostand vor Ort sein. Ihr habt nach dem Film auch noch die Möglichkeit mit uns ins Gespräch zu kommen und Fragen zu stellen, die euch zu diesem Thema interessieren.
Offene MPU-Vorbereitungsgruppe
- WER: Junge Erwachsene bis 27 Jahre, die sich in Bezug auf Fragen zu Alkohol und andere Substanzen in einer Gruppe auf die Begutachtung der "Medizinisch-Psychologischen-Untersuchung" (MPU) vorbereiten wollen. In der Gruppe sind max. 8 Teilnehmende.
- INHALTE: Die Gruppe ist zum Teilen von Erfahrungen, Ängsten, Problemen und soll ermöglichen Wut, Trauer und Hemmnisse, die mit einer MPU einher gehen abzubauen. Auch in Kontakt sein und das Sprechen mit neuen Personen wird geübt, um in der Prüfungssituation gut vorbereitet zu sein. Der Austausch soll den Teilnehmenden ermöglichen, die eigene Perspektive zu erweitern und sich zu reflektieren. Die Teilnehmenden bestimmen die Inhalte, die Mitarbeitenden begleiten und leiten wenn nötig. Auch Fallbeispiele können besprochen werden.Wir stellen eine Teilnahmebescheinigung aus, die bei Vorlage in der "Medizinisch-Psychologischen-Untersuchung" zu einer positiveren Bewertung führen kann, da der Besuch der Gruppe freiwillig ist und dein Engagement zeigt. Die Gruppe ersetzt kein MPU-Vorbereitungsseminar und keine Einzelberatungsgespräche.
- ZEITEN: Die Gruppe findet einmal im Monat ab Juli 2025 für ein Jahr vorerst bis Juni 2026, immer einen Mittwoch im Monat von 18:00-20:00 Uhr statt. Eine Teilnahme ist jederzeit möglich.
- Termine: 25.02.; 25.03.; 22.04.; 27.05.; 24.06.2026
- ORT: Die Räume der Fachstelle für Konsumkompetenz befinden sich in der Friedrich-Engels-Str. 22, 14473 Potsdam auf dem freiLand. Die Gruppe findet im Haus 1, erstes rotes Backsteingebäude rechts, in der ersten Etage oben rechts, auf dem Gelände statt.
- KOSTEN: Die Gruppe ist kostenlos oder auf Spendenbasis.
- KONTAKT: Für die Anmeldung und bei weiteren Fragen könnt ihr euch per Mail an lisa.friedrich@chillout-pdm.de oder an folgende Mobilnummer 015907020854 wenden.
Chill out Online Beratung
Hier könnt ihr kostenlos und anonym Termine vereinbaren oder Fragen zu Substanzen und Konsum oder z.B. auch zu Gesundheit und Stress stellen. Chattet mit uns!
Dienstag 16:00 -18:00 Uhr // Mittwoch 11:00 -13:00 Uhr, 16:00 -18:00 Uhr // Donnerstag 11:00 - 13:00 Uhr // MIttwoch von 11:00 - 13:00 Uhr - Schwerpunkt Cannabis
2.2 HVD Potsdam/Potsdam-Mittelmark KdöR
Ausbildung zum*zur Veranstaltungskaufmann*frau
Der Humanistische Regionalverband Potsdam/Potsdam-Mittelmark KdöR begleitet Menschen in wichtigen Lebensmomenten – mit JugendFEIERn, Bildungsangeboten, Feierkultur, Jugendverbandsarbeit und sozialen Engagements. Wir gestalten moderne, inklusive und wertorientierte Veranstaltungen, die Menschen berühren.
Und dafür suchen wir dich. 💛
Du liebst es, Veranstaltungen zu planen und mit Menschen zu arbeiten? Du willst nicht nur organisieren, sondern etwas bewegen?
Dann bist du bei uns genau richtig! Die genaue Stellenausschreibung findest du HIER.
2.3 CULTUS gUG
Digital Independance Day - Angebote in Potsdam
Gerade in der Kinder- und Jugendarbeit hantieren wir täglich mit sensiblen Daten – doch unsere Werkzeuge hierfür liegen in den Händen von Dienstanbietern wie Meta (Whats App, Social Media Dienste), Google (Suchmaschine, E-Mails, Dateiablage) oder Microsoft (Betriebsystem, Suchmaschine, Officeprogramme), die weder europäischen noch deutschen Datenschutzanforderungen gerecht werden, die spätestens seit der zweiten Trump-Wahl nicht im Ansatz unabhängig von US-amerikanischen politischen Interessen agieren und uns in Unwissenheit darüber lassen, was genau eigentlich mit den Datenspuren aus Mails, Suchwörtern, Tastatureingaben auf dem Handy, Dateien und Kommunikationen geschieht. Sicher ist, dass unsere Nutzungsdaten dazu genutzt werden, unser Konsumverhalten zu beeinflussen und einige dieser Daten fließen in den USA schon jetzt in Systeme von Exekutivbehörden ein.
Die Abhängigkeit von amerikanischen Tech-Giganten, die sich Fake News und politische Hassrede zu Nutze machen, um Profite zu steigern, gefährdet das demokratische Miteinander in Europa und nicht zuletzt die Gesundheit und Zukunftschancen der jungen Menschen, für die wir Verantwortung übernehmen. All das kann nicht in unserem Interesse sein.
Um hierfür zu sensibilisieren und um uns gegenseitig dazu zu ermächtigen, alternative Werkzeuge zu nutzen und Google, Meta oder Microsoft langfristig einen Strich durch die Rechnung zu machen, wurde der Digitale Unabhängigkeitstag ins Leben gerufen: Jeden ersten Sonntag im Monat machen wir gemeinsam einen kleinen Schritt, um uns von den großen Tech-Giganten zu lösen und uns demokratiefreundliche Alternativen zu erschließen, damit wir selbst entscheiden, wie wir uns informieren und was mit unseren Daten passiert.
Ob ihr nur eine andere Suchmaschine in eurem Browser einstellt, euer E-Mail Konto umzieht oder gleich den großen Schritt von Windows zu Linux macht, bleibt euch selbst überlassen – tastend schreiten wir voran.
In Potsdam und online gibt es für all diese kleinen Schritte Unterstützung und Beratung:
- An jedem Digital Independence Day öffnet die Machbar auf dem freiLand Potsdam im Haus 5 ihre Pforten, um euch Alternativen zu zeigen, mit euch zu diskutieren und euch bei der Einrichtung zu helfen. Der nächste Digitale Unabhängigkeitstag findet am 1. Februar 2026 statt - Web-Link.
- Außerdem trifft sich in der Machbar immer Mittwochs ab 19 Uhr der Chaostreff. Hier könnt ihr über digitale Themen diskutieren, in den Austausch kommen oder miteinander an Projekten rund um Technik und Gesellschaft arbeiten
- Am 7.3. erfahrt ihr bei der Cryptoparty in der Machbar alles über sicherer Kommunikation via Mail und Messenger - Web-Link.
- Die Initiative Jugend Hackt bietet regelmäßig Workshopangebote rund um Technik und Digitales in der Medienwerkstatt am Schlaatz an, darunter auch Nachmittage, um Linux einzurichten - Web-Link.
- Leitungskräfte können ggf. am 21.4. am Workshop „Digitales Recht und Datenschutz“ an der Fachhochschule Potsdam teilnehmen - HIER.
- Die regelmäßig stattfindende Digitalwerkstatt in der Bibliothek bietet eine Raum zu lernen und Austauschen - WEB-Link.
- Bei der Verbraucherzentrale Brandenburg gibt es sporadisch Onlineseminare zum Thema - Web-Link.
- Die deutsche Stiftung für Engagement und Ehrenamt bietet kostenfreie Onlineseminare zum Thema Datenschutz und Daten-Management an - Web-Link.
2.4 Inwole e.V.
Frauenprojekt - Einladung Projektstart: “Zuhören, verstehen, verbinden - Frauen schreiben Geschichten"
Zum Auftakt beginnen wir mit einem gemeinsamen Essen am 18. Februar 2026, wobei wir über die verschiedenen Aktivitäten und Teilnahmemöglichkeiten, die im ganzen Jahr 2026 (bzw. bis 2028) stattfinden sollen, informieren werden.
Eingeladen sind Frauen und Flintas mit und ohne Migrationshintergrund jeden Alters um 16 Uhr in den Inwole e.V. (Rudolf-Breitscheid-Str. 164) Potsdam Babelsberg.
Das Projekt besteht aus mehreren Ebenen und Teilnahmemöglichkeiten:
- Es sollen fortlaufend verschiedene Workshops angeboten werden wie: Gesundheit, Nähen, Theater, Arbeit mit Collagen, Arbeit mit Holz, Landart, Kunsttherapie oder Fotografie.
- Es sollen Ausflüge nicht nur für die Teilnehmerinnen auch für deren Freundinnen und Familien in Potsdam und ganz Brandenburg (z.B. nach Belitz Heilstädten) stattfinden.
- Im Laufe des gesamten Projektzeitraum von drei Jahren sollen zwei Ausgaben eines Magazins entstehen mit Inhalten der Teilnehmenden aus den Workshops und Ausflügen, bezüglich der Gesellschaft, Gesundheit, Kultur usw.
Wir wollen Menschen miteinander ins Gespräch bringen, ihr Ängste und Sorgen, ihre Geschichten und Ideen für die Zukunft festhalten und andere damit ermutigen. Wir freuen uns über die Teilnahme von Frauen bzw. Flintas mit und ohne Migrationshintergrund jeden Alters.
Interessent*innen bitte hier melden: anne@foerderverein-inwole.de
3. Veranstaltungen, Fortbildungen u.ä.
3.1 Fortbildung: Basiswissen für Schatzmeister*innen (LJR)
Kein Verein läuft ohne Geld. Deshalb ist es sinnvoll, dass sich eine Person um die finanziellen Angelegenheiten kümmert. Als Schatzmeisterin nimmt man dabei eine zentrale Rolle im Vereinsbetrieb wahr. Diese hohe Verantwortung kann gerade für Ehrenamtliche sehr einschüchternd wirken. Das muss nicht sein. Gemeinsam schauen wir uns an, wie die Aufgaben von ehrenamtlichen Schatzmeisterinnen aussehen und machen uns fit für die ehrenamtliche Finanzverwaltung.
Wann: Samstag, 28. Februar 2028, 10:00 - 15:00 Uhr
Wo: Haus der Natur, Lindenstraße 34, 14467 Potsdam
Referent: Steffen Adam, Freier Trainer und Experte für finanzielle Fragen rund um ehrenamtliche Jugendverbandsarbeit
Das Seminar wird zur Verlängerung der Juleica anerkannt.
Infos und Anmeldung
3.2 Canva-Crashkurs: Kreatives Design für Jugendverbände (LJR)
In diesem einführenden Kurs tauchen wir gemeinsam in die vielfältigen Gestaltungsmöglichkeiten ein, die das Online-Grafikprogramm Canva für die Jugendverbandsarbeit im Haupt- und Ehrenamt bietet. Von der Erstellung ansprechender Social-Media-Grafiken bis hin zur Gestaltung von Flyern und Veranstaltungsplakaten lernst du, wie du Canva effektiv nutzen kannst, um deine Botschaften visuell zu kommunizieren.
Wann: Montag, 16. März 2026, 16:00 - 20:00 Uhr
Wo: Haus der Natur, Lindenstraße 34, 14467 Potsdam
Referent: Sebastian Schwalbe, Referent für Beteiligung im Strukturwandel im Kinder- und Jugendring Sachsen e.V. (KJRS).
3.3 Fachtag "ECHTE NÄHE? KI, Gefühle und parasoziale Beziehungen in der Arbeit mit jungen Menschen“ (AKJS)
Die Arbeit mit jungen Menschen ist vor allem Beziehungsarbeit – doch wie gestaltet sich diese in einer digital vernetzten Welt? Der Fachtag beleuchtet Phänomene wie Parasozialität und zeigt, wie Jugendliche zwischen TikTok, Streamer:innen und Chatbots leben. Online- und Offline-Beziehungen sind dabei eng verknüpft, konkurrieren oder ergänzen sich - auch mit professionellen Aufgaben.
16. April 2026, ganztags im und in Kooperation mit dem SFBB
Mehr dazu auf der Website der AKJS.
3.4 Fachwerkstatt Schutzkonzepte (AKJS)
Die Fachwerkstatt bietet Raum, um zu verstehen, was ein Schutzkonzept in der Jugendarbeit ist und welche Aufgaben es erfüllt. Teilnehmende entwickeln einen individuellen Fahrplan für ihre Einrichtung oder vertiefen laufende Prozesse in praxisorientierten Workshops – z. B. zu Beteiligung von Kindern und Jugendlichen oder zur Einbindung des digitalen Raums. Ziel ist, Impulse, Methoden und konkrete nächste Schritte für gelebte, wirksame Schutzkonzepte mitzunehmen.
24. März 2026, ganztags im und in Kooperation mit dem SFBB und Kobra.net
Mehr dazu auf der Website der AKJS.
3.5 Treffpunkt Freizeit
Winterferienprogramm 2026
HIER gelangt Ihr zum Winterferienprogramm im Treffpunkt Freizeit.
4. Weitere News
4.1 Anträge für Erasmus+Jugend jetzt stellen
Die EU-Kommission hat den Aufruf zur Einreichung von Projektanträgen für das Jahr 2026 gestartet und zeit-gleich den Programmleitfaden veröffentlicht.
Erste Anträge können in Erasmus+ Jugend (Leitaktion 1) sowie in Erasmus+ Sport bis zum 12. Februar 2026 eingereicht werden. In der Leitaktion 2 von Erasmus+ Jugend endet die erste Antragsfrist am 05. März 2026.
Mit einem Budget von rund 5,2 Milliarden Euro für 2026 investiert das Programm auch im kommenden Jahr in die Kompetenzentwicklung und die politische Bildung durch grenzüberschreitende Mobilitäts- und Kooperationsprojekte.
Die Ausschreibung steht dabei im Einklang mit der Strategie "Union der Kompetenzen" - einer Strategie zur Verbesserung der hochwertigen allgemeinen und beruflichen Bildung und des lebenslangen Lernens, um die EU wettbewerbsfähiger zu machen.
Darüber hinaus verfolgt das Programm weiterhin seine übergeordneten Prioritäten Inklusion, digitaler und ökologischer Wandel sowie demokratische Teilhabe.
Die Antragsformulare stehen ab dem 19. November auf der Plattform der EU-Kommission zur Verfügung. (Bitte beachten Sie: Für die Kooperationspartnerschaften ist im Jahr 2026 nur eine Antragsfrist vorgesehen.)
Alle relevanten Informationen zur Antragstellung in Erasmus+ Jugend für das kommende Jahr finden Sie auf folgenden Programmseiten www.erasmusplus-jugend.de sowie www.erasmusplus-sport.de.
Quelle: Europäische Kommission
4.2 Das Akzeptanzbudget 2026 startet – jetzt eigene Ideen einreichen
Die Stadt Potsdam vergibt jährlich Beteiligungs- bzw. Ideenbudgets, um lokale Einrichtungen, Initiativen und Bürger*innen dabei zu unterstützen, eigene Projekte unmittelbar umzusetzen. Ziel ist es, niedrigschwellige Vorhaben zu fördern, die das nachbarschaftliche Miteinander stärken, Teilhabe verbessern und Bedarfe vor Ort direkt aufgreifen.
In diesem Jahr dürfen wir als Einzelfallhilfe-Manufaktur das Akzeptanz- und Teilhabe-Budget organisieren.
Dafür stehen 20.000 € zur Verfügung, und pro Projektidee können bis zu 5.000 € gefördert werden.
Gefördert werden Projekte, die Inklusion stärken, Barrieren abbauen oder das soziale Miteinander fördern, etwa lokale Begegnungs- und Beteiligungsformate, inklusive Freizeit- und Workshopangebote, Anschaffungen für offene Angebote, Gruppenräume oder Beratung entlastende Maßnahmen für Menschen mit Behinderung und ihre Familie
Einreichung (dauert nur wenige Minuten) HIER direkt möglich.
Weitere Informationen zu Kriterien und Unterstützungsangeboten HIER. Gern beraten wir Sie zu Ideen, Machbarkeit und Förderkriterien. Wir freuen uns über Ihre Projektvorschläge und auf die Zusammenarbeit.
4.3 Aufruf zur Mitwirkung an bundesweiter Erhebung von Angriffen auf Jugendverbände
Der Bundesjugendring führt eine bundesweite Erhebung über (rechte) Angriffe auf Jugendgruppen, Jugendverbände und Jugendringe durch. Während der DBJR hierzu mit der Sorge-Studie 2024 schon einmal mit Schwerpunkt auf Angriffe und Infragestellungen durch rechte Parteien gefragt hat, geht es nun um Erfahrungen mit Bedrohungen und Angriffen aus einem nicht direkt parteibezogenen Spektrum. Der Bundesjugendring erhebt, wie viele und welche Art von Angriffen und Bedrohungen aktuell vorliegen und wie mit diesen umgegangen wird. Die Erhebung richtet sich insbesondere an die kommunale Ebene. Die Ergebnisse und mögliche Handlungsempfehlungen aus den Erkenntnissen werden anschließend zur Verfügung gestellt. Eine Teilnahme an der Umfrage dauert ca. 10 Minuten und ist bis zum 01.03.2026 über diesen Link möglich. Wir bitten ausdrücklich um eure Teilnahme und die Weiterleitung der Umfrage an eure Kolleg*innen und Netzwerke vor Ort.
4.4 GFF bittet um Belege für Gutachten zur möglichen Verfassungswidrigkeit der AfD
Die Gesellschaft für Freiheitsrechte e.V. (GFF) erstellt ein Gutachten zur Frage, ob die AfD eine verfassungswidrige Partei ist. Im Rahmen des Gutachtens bittet die GFF um Unterstützung: Der DBJR ruft alle Jugendverbände sowie weitere betroffenen Strukturen auf, Vorfälle oder Belege aus dem Kontext der Jugend(verbands)arbeit, die Einschüchterungsversuche durch AfD-Funktionär*innen dokumentieren, einzureichen. Besonders gesucht werden konkrete Fälle von Drohungen, Androhung von Gewalt oder anderen Einschüchterungen durch AfD-Mitglieder gegenüber Aktivist*innen, Politiker*innen, Journalist*innen und anderen zivilgesellschaftlichen Akteur*innen. Belege können über die sichere Plattform SecureDrop der GFF oder per E-Mail an hannah.beck@freiheitsrechte.org eingereicht werden. Weitere Informationen zur sicheren Übermittlung finden sich auf der Website der GFF.
4.5 Anmeldung zum Jugendengagementkongress 2026 gestartet
Nun ist es so weit, die Anmeldung für den Jugendengagementkongress 2026 ist ab sofort freigeschaltet!
Wie jedes Jahr bringt auch der Jugendengagementkongress 2026 junge Engagierte aus dem gesamten Bundesgebiet vom 20. bis 24. Mai rund um den Tag des Grundgesetzes in Berlin zusammen. Sie haben die Chance, an Workshops, Exkursionen und weiteren spannenden Aktivitäten teilzunehmen. Junge Menschen, die zivilgesellschaftlich und ehrenamtlich für Demokratie und Toleranz aktiv sind, vernetzen sich, bilden sich fort und sammeln Inspirationen für zukünftiges Engagement. Der Abschlusstag am 23. Mai bietet noch einmal viel Raum für Austausch mit der Engagement-Rallye quer durch Berlin und der anschließenden Abschlussparty im Heimathafen Neukölln.
Die Anmeldung für den Jugendengagementkongress unter www.bpb.de/juko ist ab SOFORT bis zum 01. März freigeschaltet – das Anmeldeformular finden Sie hier.
Sie haben die Möglichkeit, bis zu fünf besonders engagierte junge Aktive zwischen 16 und 23 Jahren inkl. einer Gruppenleitung (mind. 21 Jahre alt) aus Ihrem Verein / Ihrer Initiative für eine spannende Erfahrung in die Hauptstadt Berlin zu schicken. Wir suchen junge Menschen, deren Einsatz für das Gemeinwohl und die Zivilgesellschaft sich in besonderer Form in Ihrer Initiative gezeigt hat. Aber auch junge Personen, die noch an der Schwelle zum Engagement stehen und Inspiration suchen, sind auf dem Jugendengagementkongress willkommen.
Die Teilnahme ist, mit Ausnahme der Anreise, kostenfrei. Für Unterkunft (Übernachtung Mehrbettzimmer 20.-24.5.26), Verpflegung (Frühstück 21.-.24.5. | Abendessen 20.5. und 23.5. | Änderungen vorbehalten) und eine BVG-Fahrtkarte Berlin AB für die Dauer des Jugendengagementkongresses ist gesorgt.
In unseren FAQs unter Jugendengagementkongress | bpb.de haben wir alle Informationen zur Veranstaltung und den diesjährigen Besonderheiten für Sie zusammengestellt.
Anfang/Mitte April werden Sie von uns nach Anmeldung noch einmal per E-Mail benachrichtigt, wenn das gesamte Programm 2026 steht und die Anmeldung für die einzelnen Programmpunkte für Ihre Gruppenmitglieder freigeschaltet ist.
5. Stellenausschreibungen
5.1 Stiftung SPI
Das Projekt „Betreutes Einzelwohnen für suchtbelastete Frauen*“ widmet sich dem Anliegen, Menschen in unterschiedlichen sozialen Krisensituationen zu unterstützen und Hilfen zur Lebensbewältigung anzubieten. Die Zielgruppe des BEW für suchtbelastete Frauen umfasst erwachsene chronisch abhängigkeitskranke Frauen mit teilweise multiplem Substanzgebrauch und psychiatrischen Doppeldiagnosen. Eine feministische Haltung zu den frauenspezifischen Themenfeldern bildet die Basis der Angebote an die Nutzenden. Dazu gehören neben Ausschluss- und/oder Gewalterfahrungen mitunter auch der Komplex Mutterschaft.
Zum nächstmöglichen Zeitpunkt wird eine Sozialarbeiterin* bzw. eine Sozialpädagogin* gesucht.
Erzieher:in, Ergotherapeut:in, Sozialpädagogin/-pädagoge, Studierende im tagesstrukturierenden Bereich TagWerk der Drogenhilfe Nord, Berlin-Reinickendorf
Unser Projekt TagWerk richtet sich an langjährig und aktuell konsumierende suchtmittelabhängige Erwachsene, insbesondere an Konsumenten illegaler Drogen, an Substituierte sowie chronisch mehrfach beeinträchtigte Abhängige.
Das Angebot wird von einem klientenzentrierten, aktivierenden und die eigenen Ressourcen fördernden Ansatz geleitet und zielt auf Tagesstrukturierung, soziales Training und den alltagspraktischen Kompetenzerwerb ab.
Zum nächstmöglichen Zeitpunkt suchen wir eine:n Erzieher:in, Ergotherapeutin/
Therapeuten oder Sozialpädagogin/-pädagogen. Auch Studierende der Sozialen Arbeit (oder eines vergleichbaren Studiengangs) sind willkommen.