Haus der Jugend

Das Haus der Jugend ist ein einmaliger Standort, der allen Verbänden, Vereinen, Initiativen und Organisationen offen steht, die sich mit den Belangen von Kindern und Jugendlichen auseinandersetzen. Hier haben viele Jugendverbände ihren Sitz, auch einige Mitgliedsverbände des SJRs. Sie können so im täglichen Kontakt miteinander stehen und durch ihre unterschiedlichen Ansätze und Schwerpunkte der Jugendarbeit entsteht ein vielfältiger und belebter Arbeitsort. Die Jugendherberge des Deutschen Jugendherbergswerks gliedert sich direkt an das Haus der Jugend an. Diese direkte Verbindung stellt ein zusätzliches Organisations- und Serviceangebot zur Verfügung. So ergänzen sich die Vorzüge einer modernen Jugendherberge und die Angebote der Jugendverbandsarbeit gegenseitig. Gäste*innen und Nutzer*innen beider Seiten profitieren vor allem von den kurzen Wegen, die dieser Zusammenschluss mit sich bringt!

Info-Laden

Der Info-laden ist voll von aktuellen Infos über Aktionen und Veranstaltungen für junge Leute in Potsdam. Außerdem gibt es vereinsbezogene Flyer für Seminar- und Freizeitangebote, Infos über Ausbildungen, Praktika, Jugendfreiwilligendienste und natürlich auch unsere Mitgliedsverbände! Das macht ihn zu einer echten Fundgrube, sowohl für Multiplikator*innen der Jugendarbeit, als auch für die Besucher*innen der Jugendherberge und Kinder und Jugendliche aus Potsdam.

Wir haben Platz für euch!

Direkt bei uns im Haus gibt es modern eingerichtete, große Seminarräume, die ihr für thematische Veranstaltungen, wie z.B. Fachtagungen, Seminare, Foren oder Workshops kostenlos bzw. preisgünstig nutzen könnt. Wir sind der erste Ansprechpartner für die Vermietung der Seminarräume.

Lust vorbeizuschauen?

Das Haus der Jugend in Potsdam-Babelsberg ist mit öffentlichen Verkehrsmitteln gut zu erreichen (S-Bahn Haltestelle Babelsberg, Tramhaltestelle Rathaus Babelsberg, Bushaltestelle Rathaus Babelsberg, Lutherplatz oder Schulstraße).

Wenn nicht gerade die Schulstraße komplett saniert wird, stehen auch Parkplätze im hauseigenen Hof zur Verfügung.


Das Haus der Jugend ist ein Gemeinschaftsvorhaben des Deutschen Jugendherbergswerkes mit der Jugendherberge Potsdam, des Stadtjugendringes, des Landesjugendringes Brandenburg sowie der Landeshauptstadt Potsdam).

Vereine im Haus der Jugend

Aktion Kinder und Jugendschutz Brandenburg e.V.
Aktion Kinder und Jugendschutz Brandenburg e.V.
AWO - Junge Plattform
AWO - Junge Plattform
DGB-Jugend Berlin-Brandenburg
DGB-Jugend Berlin-Brandenburg
Förderverein für Jugendarbeit in Brandenburg e.V.
Förderverein für Jugendarbeit in Brandenburg e.V.
HochDrei e. V. – Bilden und Begegnen in Brandenburg
HochDrei e. V. – Bilden und Begegnen in Brandenburg
HochVier - Gesellschaft für politische und interkulturelle Bildung e. V.
HochVier - Gesellschaft für politische und interkulturelle Bildung e. V.
Internationale Jugendgemein-schaftsdienste (ijgd) Landesverein Brandenburg e.V.
Internationale Jugendgemein-schaftsdienste (ijgd) Landesverein Brandenburg e.V.
Jugend des Deutschen Alpenvereins Sektion Potsdam
Jugend des Deutschen Alpenvereins Sektion Potsdam
Jugendpresseverband Brandenburg e.V.
Jugendpresseverband Brandenburg e.V.
KuKMA - Kontakt und Koordinierungsstelle für Mädchen*arbeit im Land Brandenburg
KuKMA - Kontakt und Koordinierungsstelle für Mädchen*arbeit im Land Brandenburg
LAG - Landesarbeits-gemeinschaft  für politisch-kulturelle Bildung in Brandenburg e.V.
LAG - Landesarbeits-gemeinschaft für politisch-kulturelle Bildung in Brandenburg e.V.
NaturFreundeJugend Brandenburg e.V.
NaturFreundeJugend Brandenburg e.V.
Pfadfinder Stamm Alanen - Bund der Pfadfinderinnen und Pfadfinder (BdP)
Pfadfinder Stamm Alanen - Bund der Pfadfinderinnen und Pfadfinder (BdP)
PROFFITI e.V.
PROFFITI e.V.
SJD Die Falken Potsdam
SJD Die Falken Potsdam

Entstehungsgeschichte

Mai 1990

Haus der Jugend in der Berliner Straße (ehemals Haus der Bezirksleitung der FDJ) wird den Jugendverbänden lt. Vereinbarung des Runden Tisches zur Verfügung gestellt (durch VEB Gebäudewirtschaft).

1993

Fraktionen der SVV sprechen sich für ein Haus der Jugend aus.

März 1995

Erklärung der SVV: Bekenntnis zum HdJ am Standort Berliner Straße.

April 1995

Jugendamtsleiter Jann Jakobs bittet die Nutzer des Hauses um Erarbeitung einer Konzeption zur weiteren Funktion des HdJ (24 Nutzer).

Januar 1996

Das neue Nutzungskonzept wird vorgestellt.

März 1996

Junge Union schlägt Umzug in den Treffpunkt Freizeit vor; Finanzbeigeordneter Bosse sagt, ein Verkauf der Berliner Straße stehe nicht zur Diskussion.

Oktober 1996

B. Reichenbach (Leiter Jugendförderung): „Keine Gefahr, dass das Haus geräumt wird“.

1997

Stadtjugendring verhandelt erstmals mit dem Deutschen Jugendherbergswerk (DJH) über eine Jugendherberge in Potsdam, möglicher Standort in der Zeppelinstraße.

Januar 1997

Liegenschaftsamt übernimmt die Verwaltung des Hauses in der Berliner Straße 49, dadurch höhere Mieten für die Nutzer.

Mitte 1997

Baupolizeiliches Verbot von Veranstaltungen mit mehr als 20 Personen.

August 1997

Neue Mietverträge werden mit den Nutzern des HdJ geschlossen.

September 1997

Liegenschaftsamt kündigt den Verkauf des Hauses an.

November 1997

Im Jugendhilfeausschuss wird bekannt gegeben, dass ein Käufer für das HdJ gefunden wurde, bestehende Mietverträge von den Verbänden sollen beibehalten werden

Dezember 1997

Derzeit sind 22 Verbände unter einem Dach vereint, dennoch soll das HdJ durch das Liegenschaftsamt verkauft werden.

Dezember 1997

Nutzer fordern Erhaltung des HdJ in der Berliner Straße oder an anderer geeigneter Stelle in der Innenstadt.

September 1998

Vorgeschlagener Umzug in die Kita II am Stern wird durch die Nutzer abgelehnt.

Dezember 1998

Vorschlag der SPD zur Zusammenlegung Treffpunkt Freizeit und HdJ im Staudenhof wird vom SJR geprüft.

Februar 1999

Die Liegenschaft in der Schulstraße wird erstmals als möglicher Standort erwähnt.

August 1999

OB Platzeck sichert den Nutzern den Erhalt des Hauses zu und bietet zur dauerhaften Nutzung die leerstehende Schule 17 in der Schulstraße an, Verbände nehmen Angebot an.

1999/2000

Erarbeitung eines neuen Konzeptes für die Liegenschaft Schulstraße im Auftrag des Jugendamtes.

4. April 2000

HdJ soll mit im Treffpunkt Freizeit untergebracht werden, Nutzung der Liegenschaft Schulstraße ist gefährdet, der SJR protestiert.

5. April 2000

Demonstration im Stadthaus gegen Umzug des HdJ in den Treffpunkt Freizeit, HdJ in der Berliner Straße soll erst dann verkauft werden, wenn der Umzug in die Schulstraße sicher ist.

12. April 2000

SVV stimmt dem Verkauf der Berliner Straße zu – unter der Bedingung das für das HdJ eine entsprechende Alternative gefunden wird.

19. April 2000

Umzug des HdJ in die Schulstraße bleibt weiter ungewiss, da noch kein geeignetes Finanzierungskonzept vorliegt. Zusammenlegung mit Treffpunkt Freizeit ist weiterhin im Gespräch.

1. Juli 2000

Jakobs erklärt: Treffpunkt Freizeit soll geschlossen und evtl. abgerissen werden, da die Sanierung zu teuer werden würde, HdJ soll nach geplantem Umbau in die Schulstraße einziehen.

2. August 2000

Änderungen der Konzeption Schulstraße: Bei Schließung des Treffpunkt Freizeit sollen Arbeits- und Sportgruppen sowie einige Jugendverbände, die bisher im Treffpunkt Freizeit ansässig waren, zusätzlich in der Schulstraße untergebracht werden.

30. August 2000

Änderungskündigungen für die Berliner Straße werden durch das Liegenschaftsamt ausgesprochen. Der Standort Lindenstraße wird als Ausweichquartier angeboten. Die Nutzer stimmen dem Verfahren unter der Voraussetzung zu, dass der Umzug in die Schulstraße von der SVV beschlossen wird.

4. Oktober 2000

Beschluß der SVV: Umzug von Treffpunkt Freizeit und HdJ in die Schulstraße für 3,9 Millionen Mark.

Dezember 2000

Treffpunkt Freizeit am Neuen Garten wird gerettet, damit ist der Standort in der Schulstraße als Gemeinschaftsprojekt massiv gefährdet.

Dezember 2000

SJR sucht nach einer Lösungsvariante für den Standort Schulstraße, die 3,9 Millionen Mark gehen jetzt in die Finanzierung des Treffpunkt Freizeit.

Januar 2001

SJR vereinbart mit dem DJH ein gemeinsames Projekt, indem die Jugendherberge gemeinsam mit dem HdJ in der Schulstraße untergebracht werden soll.

Februar 2001

Landesjugendring spricht sich für eine Jugendherberge in Potsdam aus: Potsdam ist derzeit die einzige Landeshauptstadt ohne Jugendherberge.

März 2001

Stadtverordnete votieren für eine Kombination aus Jugendherberge und HdJ in der SVV.

6. Juli 2001
  1. Hoffest in der Schulstraße; Informationsveranstaltung für die Anwohner.
7. Juli 2001

Finanzierung für die Jugendherberge im HdJ bleibt durch die Stadt weiter offen.

Oktober 2001

Stadtverwaltung plant Eigenanteil in Höhe von 400.000 DM für das HdJ in den Haushaltsetat ein.

Januar 2002

Vorübergehender Umzug der 15 Jugendverbände in die Lindenstraße 28/29.

Mai 2002

SVV stimmt dem Abschluss eines Nutzungsvertrages über 30 Jahre kostenlose Nutzung durch das DJH zu.

Dezember 2002

Steffen Reiche und Jann Jakobs übergeben Zuwendungsbescheid von Land und Bund an das DJH.

März 2003

Hoffest in der Schulstraße anlässlich des Baubeginns der Jugendherberge. Steffen Reiche und Jann Jakobs reißen mit dem Bagger als „obligatorischen“ Spatenstich das Hofgebäude der früheren Lindenhofgrundschule ein.

Mai 2003

Zeitungsente: CDU Landtagsabgeordneter Ehler behauptete fälschlicherweise durch einen Zahlendreher, dass ein Bett im Hotel Adlon billiger sei, als in der Potsdamer Jugendherberge. Die Nachricht sorgte ein paar Tage für heftige Kritik am Bau der Jugendherberge.

August 2003

Zwischenbilanz auf der Baustelle: Bauarbeiten an der Jugendherberge und dem HdJ liegen voll im Zeit- und Kostenplan.

Dezember 2003

Richtfest des Gemeinschaftsprojektes Jugendherberge Potsdam – Haus der Jugend.

Februar 2004

Die Jugendherberge ist zur Eröffnung im September bereits voll ausgebucht.

September 2004

Große Eröffnungsfeier des HdJ und der Jugendherberge. Anläßlich der Eröffnung wurden Jugendliche aus den Potsdamer Partnerstädten nach Potsdam eingeladen.